
Shabby
Chic.
Die Schönheit liegt in den kleinen Spuren.
↓ Fundstücke entdecken
Ein bisschen abgelebt.Sehr viel geliebt.
Am Kammerleuchter ist die cremefarbene Farbe an der Kante abgeplatzt, darunter blitzt das blanke Metall durch. Genau deshalb steht er bei uns im Regal. Shabby Chic ist der Stil, bei dem eine abgestoßene Kante kein Makel ist, sondern das Argument.
Was Shabby Chic bedeutet
Shabby heißt übersetzt abgenutzt, manche sagen auch schäbig. Im Wohnen ist daraus ein Kompliment geworden. Gemeint sind Dinge, denen man ihre Jahre ansieht: nachgebender Lack, stumpfes Metall, eine Glasur mit feinen Rissen. Das Chic dahinter sorgt dafür, dass das nach Absicht aussieht und nicht nach Vernachlässigung.
Entstanden ist der Stil in den 1980er-Jahren in Großbritannien, und er hält sich, weil sein Prinzip nicht an einer Saison hängt. Wer mit Patina einrichtet, muss nichts schonen. Ein Wasserrand auf dem Holztablett ist kein Schaden, sondern der nächste Schritt. Ein Teesieb aus glasierter Keramik mit Aufhänger aus Juteband verträgt das genauso gelassen wie ein Tablett aus Zink.
Leise Töne.Großes Gefühl.
Welche Farben zu Shabby Chic passen
Die Palette bleibt hell und leicht gebrochen. Reines Weiß kommt selten vor, meist ist es ein Weiß mit Grauanteil oder ein cremiger Ton, der aussieht, als hätte er ein paar Sommer hinter sich. Dazu die Naturtöne von Holz und Leinen, ein einzelner Pastellakzent und Metall, das nicht glänzt.
Dein Gefühl von Zuhause.
So steht Shabby Chic Deko wirklich
Kein Freisteller vor weißem Grund. Jedes Stück siehst du hier dort, wo es hingehört: auf Altholz, neben brennenden Kerzen, zwischen Blüten. Ein Klick führt auf die Seite des Artikels.

























„Eine Macke ist kein Mangel. Sie ist der Beweis, dass jemand das Stück benutzt hat.“✳


Woraus der Stil gemacht ist
Metall führt in dieser Auswahl vor Glas, Rattan, Holz und Keramik, meist weiß oder cremefarben lackiert und mit Kanten, an denen die Farbe schon nachgibt. Dazu kommen die Materialien, die dem Stil seinen Klang geben: Zink an einem Herztablett, verspiegeltes Glas im Antik-Finish, recyceltes indisches Holz an einer Backsteinform, ein Aufhänger aus Juteband.
Makellosigkeit musst du hier nicht suchen. Ein Teelichthalter aus Glas mit Sternschliff streut das Licht gerade deshalb so unruhig, weil seine Oberfläche eben nicht gleichmäßig ist.


Shabby Chic oder Vintage: wo der Unterschied liegt
Vintage↙
Vintage beschreibt das Alter, Shabby Chic die Absicht. Ein Vintage-Stück ist tatsächlich alt und trägt seine Spuren, weil Jahrzehnte vergangen sind. Der Shabby-Look dagegen meint das Aussehen: Die Abnutzung darf echt sein, sie darf aber auch gemacht sein: abgeschliffene Kanten, hell überstrichenes Holz, Metall im Antik-Finish.
Shabby Chic↗
Praktisch heißt das: Vintage findest du auf dem Flohmarkt in genau einem Exemplar. Den Shabby-Look kannst du dir zusammenstellen. Beides verträgt sich gut, weil die Farbwelt dieselbe ist. Deshalb steht eine alte Backsteinform aus recyceltem indischem Holz ohne Bruch neben einer Etagere aus Glas und Metall.
Ein neues Lebenfür alte Lieblinge.
Ein bisschen Farbe. Ein paar Spuren.
Probier aus, was dir gefällt.
darf Spuren haben.FARBE & PATINA
STUDIE N° 01
Eine stilisierte Farb- und Materialprobe zum Ausprobieren.
Wie du den Shabby-Look selbst hinbekommst
Am schnellsten geht es über die Farbe. Kreidefarbe haftet auf altem Holz, ohne dass du vorher abschleifen musst. Du streichst zwei dünne Schichten statt einer dicken, lässt gründlich durchtrocknen und nimmst dann an Kanten und Griffen mit feinem Schleifpapier wieder etwas weg, genau dort, wo sich eine Oberfläche im Gebrauch ohnehin abarbeiten würde. Wer versiegeln will, nimmt mattes Klarlack-Finish oder Wachs, das Wachs aber erst auf wirklich trockene Farbe.
Wir führen dafür JDL Vintage Paint in gedeckten Tönen von Natural White über French Beige bis Old Grey. Wenn du dich zum ersten Mal herantraust: Fang klein an, mit einem Beistelltisch oder einem Bilderrahmen. Der Reiz des Stils liegt darin, dass Fehler hier keine sind.
Noch mehr Patina
Zum Vergrößern berühren · Zum Weiterträumen wischen
Die Marken hinter dem Stil
Chic Antique wurde von Bente Kienast gegründet, inspiriert von dem, was sie auf Flohmärkten im französischen Hinterland gefunden hat. Der Leitsatz der dänischen Marke: Alte schöne Dinge verdienen eine Zukunft. Das sieht man den Stücken an: Sie wirken nicht neu und wollen es auch nicht.
Vielleicht wartet hierdein Lieblingsstück.
Nimm dir Zeit beim Durchsehen. Das Stück, das am Ende bleibt, ist erfahrungsgemäß das mit der auffälligsten Macke.























